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Kalka und Shimla in Indien

Auf großer Fahrt nach Kalka in Indien

Was für indische Verhältnisse purer Luxus ist, war für uns verwöhnte Westeuropäer eher einfach und wenig komfortabel. Der Nachtzug brachte uns von Neu Delhi nach Kalka, wo wir in eine alte Bergbahn umstiegen, um die restlichen 100 Kilometer nach Shimla zu fahren. Die Nacht im Zug verlief problemlos, auch wenn kaum einer von uns viel geschlafen hatte. Um 4:40 kamen wir in Kalka an und hatten bis zu unserer Weiterfahrt nach Shimla gut eine Dreiviertelstunde zum Umsteigen. So kam zur frühmorgendlichen Stunde keine Hektik auf.

Der Zug, der uns nach Shimla brachte, hatte schon viele Jahre seinen Dienst getan, was man ihm und der Einrichtung auch deutlich ansehen konnte. Für die rund 100 Kilometer bis Shimla brauchten wir sage und schreibe fünf Stunden. Dabei überwanden wir über 1.500 Höhenmeter. Nach dem Sonnenaufgang konnten wir dann die ganze Pracht der Bergwelt in uns aufnehmen. Für mich war es eine richtige Erholung endlich wieder mal „richtige“ Natur zu sehen. Auch wenn mir am Anfang angst und bange war, wenn ich die tiefen Abgründe direkt neben den Geleisen sah, genoss ich die Fahrt.

Blumen pflücken verboten

Wie das Hupverbotsschild in Neu Delhi so erscheint auch dieses Verbotsschild etwas fehl am Platz. Ob sich jemand daran hält, wenn diese unbekannte Rankpflanze Blüten trägt, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen.

Shimla in Indien

In Shimla angekommen, checkten wir in einem alten englischen Gutshaus ein, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Die Zimmer waren ausgesprochen geräumig und rustikal (durchaus im positiven Sinne) eingerichtet. Ein Kamin in jedem Zimmer ließ ahnen, dass es auch bei winterlichen Temperaturen angenehm warm sein könnte.

Während der Kolonialzeit entwickelte sich Shimla in den Sommermonaten quasi zum Regierungssitz. In Delhi herrschen in der Sommerzeit bis zu 45 Grad.

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